16.03.2016

Die Vertragsurkunde

Der Auftragnehmer (Wartungsunternehmer) muss im Streitfall beweisen, dass er mit dem (angeblichen) Auftraggeber tatsächlich einen Wartungsvertrag mit einem bestimmten Inhalt abgeschlossen hat. Das gilt schon ganz grundsätzlich für die Frage, ob überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist. Darüber hinaus muss der Auftragnehmer, wenn er sich auf einzelne Abreden beruft, auch deren Vereinbarungen beweisen.

Beispiel

Der Wartungsunternehmer behauptet, es sei bezüglich seiner Rechnungen eine Zahlungsfrist von einer Woche vereinbart worden.

Es ist deshalb in der Praxis unumgänglich, sowohl den Vertragsabschluss als solchen als auch die einzelnen vertraglichen Abreden in einer Vertragsurkunde niederzulegen.

1. Vertragsurkunde

Einsatz von Mustertexten

Wird ein Mustervertrag eingesetzt, so kann der Verwender regelmäßig davon ausgehen, dass die darin enthaltenen Klauseln einer rechtlichen Überprüfung standhalten. Das gilt jedoch nur, soweit stets die aktuellen Mustertexte verwendet werden. So ergehen mehrmals im Jahr wichtige Gerichtsentscheidungen und Gesetzesänderungen, die eine Anpassung des Vertragstexts notwendig machen.

Entwicklung eines eigenen Vertragstexts

Möchte der Verwender ein eigenes Vertragsmuster entwickeln, so kann dieses von Beginn an auf seine Bedürfnisse zugeschnitten werden. Allerdings sollte dies stets in Kooperation mit einem erfahrenen Anwalt geschehen. Keinesfalls sollten Sie ohne anwaltliche Hilfe eigene Geschäftsbedingungen einsetzen. Stellen Sie Ihre AGB

Autor: Markus Fiedler (Rechtsanwalt)

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