Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Beprobungsstellen in Warmwassergroßanlagen

5197_HKL-Anlagen

Für die Wasseranalyse müssen in der Regel drei Beprobungsstellen festgelegt werden. Bei komplizierten bzw. verschachtelten Rohrsystemen muss vor Ort entschieden werden, ob mehrere Endpunkte beprobt werden müssen.

Einige Bundesländer erwarten das Beproben jedes Endpunkts eines Steigestrangs, dieses ist nicht so im DVGW-Arbeitsblatt 551 gewollt. Trotzdem ist es empfehlenswert, sich vor dem Einbau mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen.

Die Beprobung der Steigestrangendpunkte, in der Regel die oberste Wohnung einer Warmwasserverteilung, ist häufig schwierig, wenn sie in einer privaten Wohnung stattfindet. In solchen Fällen sollten die Miet- oder Teilungsverträge Passagen enthalten, die dem Probeentnehmer Zutritt gewähren.

Warmwasserspeicher

Der Einbauort für die Beprobungsventile Warmwasserausgang und Zirkulationseingang muss sich nahe dem Warmwasserspeicher befinden, ideal ist das Umrüsten der Speicherabsperrventile. Der Einbau muss so gestaltet sein, dass der Probeentnehmer ohne Probleme die Desinfektionsabflammung vornehmen und die Wasserprobe ziehen kann. Bei verbauten Entnahmestellen besteht die Gefahr, dass eine Verschmutzung der Probeentnahme entsteht.

Strangende

Das Beprobungsventil am Strangende wird in der Regel an einem Eckventil z.B. unter einem Waschbecken eingebaut. Einige Bundesländer oder Gesundheitsämter verlangen die Probeentnahme an der letzten Dusche. Auch hier sollte das zuständige Gesundheitsamt befragt werden.

Passende Eckventile …

Autor: Wulfestieg  

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