Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Aufstellung von Luft-Wasser-Wärmepumpen in Hauswirtschaftsräumen

Wenn Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung und Warmwassererzeugung eingesetzt werden, kommen zunehmend sog. Split-Anlagen zum Einsatz, bei denen der Verdampfer im Freien aufgestellt wird und sich nur die eigentliche Wärmepumpe im Gebäude befindet.

Diese Form der Wärmepumpe kann aber nicht überall zum Einsatz kommen.

Wenn kein Platz für die Außenaufstellung des Verdampfers vorhanden ist oder der Schallschutz nicht gewährleistet werden kann, kommen nach wie vor Luft-Wasser-Wärmepumpen für die Innenaufstellung zum Einsatz.

Bei diesen Geräten wird die Außenluft über Ansaugöffnungen angesaugt, über ein Kanalsystem durch die Wärmepumpe gezogen und über eine Auslassöffnung wieder aus dem Gebäude geblasen.

Der Aufstellungsraum für eine solche Anlage ist sorgfältig zu wählen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Umwelt Energie bis zu einer Außentemperatur von –20 °C und mehr. Im Extremfall werden Luftvolumenströme mit dieser Temperatur in der Größenordnung bis 4.000 m³/h durch das Kanalsystem und die Wärmepumpe geführt und anschließend, noch weiter abgekühlt, wieder ausgeblasen.

Die Oberfläche von Wärmepumpe und Luftkanälen beträgt häufig mehr als 12 m2. Dies ergibt eine große Kühlfläche im Raum. Durch den konstant kalten Luftstrom werden auch die Wände im Bereich der Kanaldurchführungen permanent abgekühlt, sodass es bei unzureichender Dämmung und normaler relativer Feuchte in der Raumluft zu Feuchteschäden im Bereich der Wanddurchführung und Kondensatbildung auf Kanälen und Wärmepumpengehäuse …

Autor: Ohlemann

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