Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Asbest in Nachtspeicherheizungen

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In Deutschland werden immer noch rund 1,4 Mio. Haushalte mit elektrischen Speicherheizungen beheizt. Viele der Systeme sind schon über Jahre in Betrieb.

Erst 1984 wurde die Verwendung von Asbest in Nachtspeicherheizungen (NSH) endgültig verboten. Bis dahin konnte Asbest z.B. in Kernsteinträgern, der Kernabdeckplatte, in Distanzhaltern, Dichtungs- und Dämmmaterial, der Rückwand etc. verwendet werden.

Ob ein Gerät asbesthaltige Stoffe enthält, kann eventuell durch Rückfragen beim Gerätehersteller oder dem EVU (Energieversorgungsunternehmen) festgestellt werden.

Sind asbesthaltige Bauteile in Bereichen der NSH verbaut, die nicht in Kontakt mit dem Luftstrom stehen, dann kann davon ausgegangen werden, dass bei ordnungsgemäßem Betrieb keine Freisetzung von Asbestfasern stattfindet. Problematisch wird Asbest dann nur, wenn das Gerät für Reparaturen geöffnet werden muss.

Sind asbesthaltige Bauteile in den Bereichen der NSH verbaut, durch die der Luftstrom geführt wird, dann ist mit einer Freisetzung von Asbestfasern, auch bei ordnungsgemäßem Betrieb, zu rechnen. Für solche Geräte rät das „Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen“ in seinem „Leitfaden Gesundheitsbewusst modernisieren. Wohngebäude von 1950 bis 1975“ von 2007 als vorläufige Sicherungsmaßnahme den Geräteventilator außer Betrieb zu nehmen und die Ausblasöffnungen und Fugen am Gerät mit hitzebeständigem Klebeband zu verschließen.

Zuvor muss mit dem Gerätehersteller geklärt werden, ob diese Maßnahmen …

Autor: Ohlemann  

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