Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Arten der Vergütung

Die Vergütung von Wartungsarbeiten kann grundsätzlich

  • nach Einheitspreisen,

  • nach Stundensätzen oder

  • zu Pauschalpreisen

erfolgen.

1. Einheitspreise

Bei der Vergütung nach Einheitspreisen wird mit dem Auftragnehmer (Kunden) die Vergütung „pro Stück“ oder einer sonstigen Einheit (z.B. Liter, Kubikmeter o.Ä.) vereinbart. Dabei wird auch die Wartungshandlung (z.B. Überprüfung auf Dichtheit, Reinigung einer Brennerkomponente usw.) im Detail geregelt.

Beispiel

Das Nachfüllen von Heizungswasser wird zwischen den Parteien mit einem Preis pro eingefülltem Liter vereinbart.

Die Vergütung von Wartungsarbeiten nach Einheitspreisen ist in der Praxis eher selten. Sie ist nur sinnvoll, wenn es dem Auftraggeber entscheidend darauf ankommt, dass jeder einzelne Wartungsschritt definiert und auch nachweisbar abgerechnet wird. Diese Nachweise sind für den Auftraggeber aber häufig nicht im Einzelnen von Bedeutung. Er möchte in der Regel eine „vollständige“ Wartung, ohne dass es ihm auf einzelne Wartungsschritte entscheidend ankommt.

2. Stundenlohnabrechnung

Die Vergütung für Wartungsleistungen kann auch auf Basis von Stundensätzen erfolgen. In diesem Fall vereinbaren die Parteien, dass der Auftragnehmer den für die Wartung notwendigen Zeitaufwand in Rechnung stellen darf. Die Höhe des Stundensatzes wird zwischen den Parteien vereinbart (zu den Ausnahmen siehe weiter unten).

Bei der Vereinbarung von Stundensätzen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Höhe des Stundensatzes vor der Ausführung …

Autor: Markus Fiedler (Rechtsanwalt)

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“. Sie können den vollständigen Text nachlesen, indem Sie das Produkt „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“ bestellen und 14 Tage lang kostenlos testen.

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen