Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“ 15.03.2016

7 Instabile Fahrbahnränder

Schadensbild

An historisch gewachsenen Straßen sind immer wieder typische Schäden an den Fahrbahnrändern zu sehen: randparallele Risse verbunden mit Einmuldungen, Einsenkungen und Absenkungen. Am talseitigen Fahrbahnrand führen diese nicht selten zum Abreißen und nachfolgend zum Abrutschen der Böschungsschulter.

Regelwerke

Regelwerke der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Bezug über www.fgsv-verlag.de:

  • ZTVE StBZusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau(FGSV-Nr. 599)

  • RAS-EwRichtlinien für die Anlage von Straßen, Teil Entwässerung(FGSV-Nr. 539)

  • M Geok EMerkblatt über die Anwendung von Geotextilien und Geogittern im Erdbau des Straßenbaus(FGSV-Nr. 535)

  • TL Geok E-StBTechnische Lieferbedingungen für Geotextilien und Geogitter für den Erdbau des Straßenbaus(FGSV-Nr. 549)

  • Merkblatt über Bodenverfestigungen und Bodenverbesserungen mit Bindemitteln(FGSV-Nr. 551)

Schadensuntersuchung vor Ort

Das häufige Schadensbild am hangseitigen Rand oder bei Geländegleiche sind starke Verdrückungen verbunden mit einem Ausweichen der Ränder der Fahrbahnbefestigung.

Am talseitigen Rand fallen zuerst randparallele Risse auf, häufig verbunden mit Absackungen und nachgebenden Böschungsschultern.

Abb. 1: Verdrückung und Risse am hangseitigen Straßenrand, weil der Grund durch versickerndes Wasser aufgeweicht ist.

Abb. 2: Absackung und Risse am talseitigen Fahrbahnrand durch nachgebende Böschungsschulter

Abb. 3: Schema eines historisch …

Autor: Wilhelm Wilmers

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