Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
15.03.2016

6 Schutzschichten vertikaler Bauwerksabdichtungen

Erdbau, Entwässerung, Wegebau

Anwendungsbereich

Dieser Abschnitt gilt nur für das Herstellen von Schutzschichten von erdberührten baulichen Anlagen oder Bauteilen des Garten- und Landschaftsbaus (z.B. Stützmauerwerke) mit Abdichtungen gegen Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser und von außen drückendes Wasser.

Grundsätzliche Anforderungen

  • Die Werkstoffe der Schutzschichten müssen mit den Werkstoffen der Bauwerksabdichtung verträglich sein. Anderenfalls müssen die unverträglichen Stoffe durch eine geeignete Trennschicht (z.B. Vlies) voneinander getrennt werden.

  • Schutzschichten müssen gegen die auf sie einwirkenden Beanspruchungen mechanischer, thermischer und chemischer Art widerstandsfähig sein.

  • Sie müssen Bauwerksabdichtungen dauerhaft vor schädigenden Einflüssen in Form von statischem und dynamischem Druck sowie thermischen Angriffen schützen.

  • Schutzschichten können mehrfunktionale Eigenschaften haben. Zusätzlich zur Schutzfunktion können sie z.B. bei entsprechender Stoffausbildung und Dimensionierung auch als vertikale Dränung dienen.

Zur Beachtung

Schutzlagen sind als temporäre Maßnahmen keine Schutzschichten und können auch deren Funktion nicht ersetzen.

Werkstoffe der Schutzschichten

Objekte des Hochbaus

In der DIN 18195-10 werden insbesondere für hochbauliche Objekte Stoffe für Schutzschichten aufgeführt, die sich in ihrer stofflichen Art und Konstruktion für erdberührte Objekte des Garten- und Landschaftsbaus als weniger praktikabel und als in der Regel nicht notwendig erwiesen haben. …

Autor: Dr. Wilhelm Wilmers 

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