15.03.2016

6 Oberflächenschutz

Einführung

Die Oberfläche einer Böschung sollte möglichst kurzfristig nach der Herstellung gegen die Einflüsse der Atmosphärilien Wind, Regen und Schnee geschützt werden. Im Hochwasserbereich oder an Gewässern sind Erosionsschutz und Kolkschutz erforderlich. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • biologische Sicherungsmaßnahmen, einschließlich Erosionsschutzmatten

  • Abdecken mit erosionsfestem Material

Begriff

Biologische Sicherungsmaßnahmen

Der beste OberflächenschutzBöschung einer Lockergesteinsböschung ist eine vollflächige Begrünung, die möglichst kurzfristig nach dem Abtrag der Böschung aufgebracht werden sollte. Wenn die Böschung in einer für die Vegetation ungünstigen Periode zu schützen ist, können flächendeckende Erosionsschutz-matten und Begrünungsmatten eingesetzt werden.

Konstruktive Maßnahmen

Biologische Sicherungsmaßnahmen

Die Begrünung kann durch Aufbringen von Oberboden und anschließende Einsaat einer standortgerechten Samenmischung erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Oberboden nicht zu dick aufgetragen wird (maximal 15 cm), damit die Pflanzen in den Rohboden einwurzeln. Sonst besteht die Gefahr, dass der Oberboden abrutscht. Eine humuslose Spritzbegrünung auf Strohmulch, bei der eine Mischung aus einem Pflanzsubstrat mit Samen und einem organischen Harz zur Fixierung im Nassverfahren auf die Böschung aufgebracht wird, ist besonders auf kritischen Hängen (Böschungen in Ton oder in mageren Kiesböden) günstig, weil ein schneller Anwuchs erfolgt und …

Autor: Dr. Wilhelm Wilmers

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