Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
15.03.2016

5 Abdichtungen Bewegungsfugen

Anwendungsbereich

Die folgenden Ausführungen nach DIN 18195-8 gelten im Zusammenhang mit Bauwerksabdichtungen gegen Bodenfeuchte (DIN 18195-4) und gegen von außen drückendes Wasser und zeitweise aufstauendes Sickerwasser (DIN 18195-6), in dieser Abhandlung bezogen auf Abdichtungen über Bewegungsfugen von landschaftsgärtnerischen Bauwerken in erdberührten Bauwerksabschnitten.

Grundsätzliche Anforderungen

Abdichtungsstoffe

  • Abdichtungen über Bewegungsfugen müssen das Eindringen von Bodenfeuchte/Wasser durch die Fugen in das Bauwerk verhindern.

  • Die Abdichtungen müssen gegen natürliche Wässer und gegen die aus den Baustoffen (z.B. Beton, Mörtel) herrührenden Wässer beständig sein.

  • Sie müssen alle Beanspruchungen aus Fugenbewegungen infolge von Setzungen, Temperaturänderungen, Schwinden und Beanspruchungen aus dem Wasserdruck schadlos aufnehmen können.

  • Fugenfüllstoffe müssen mit den vorgesehenen Abdichtungsstoffen verträglich sein.

Werkstoffe

Zur Abdichtung

Für die Abdichtung über Fugen dürfen folgende Abdichtungsstoffe eingesetzt werden:

  • Bitumenvoranstrichmittel

  • Klebemassen und Deckaufstrichmittel, heiß zu verarbeiten

  • Bitumen- und Polymerbitumenbahnen nach DIN 18195-2/2009/04, Tabelle 3, ausgenommen Bitumendachbahnen mit Rohfilzeinlage R 500 und Glasvlies-Bitumendachbahnen V 13

  • Kunststoff- und Elastomerdichtungsbahnen nach DIN 18195-2/2009/04, Tabelle 4

  • Metallbänder nach DIN 18195-2/2009/04, Tabelle 5 wie z.B. Kupferband und Edelstahlband

Zur Verstärkung

Für die Verstärkung …

Autor: Dr. Wilhelm Wilmers

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