Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
15.03.2016

4 Plattenbeläge aus Beton, Klinkermaterial und Naturstein

Erdbau, Entwässerung, Wegebau

Begriff

Plattenbeläge aus Beton (Betonplattenbelag) sind durch die Maßgenauigkeit und die hohe Betonqualität der einzelnen Plattenelemente eine der gebräuchlichsten Bauweisen für Flächenbefestigungen von Geh- und Radwegen.

Plattenbeläge aus Klinkermaterial (Klinkerplattenbelag) sind durch die Maßgenauigkeit und hohe Druckfestigkeit der einzelnen Plattenelemente eine der bewährten Bauweisen für dekorative Elemente bei der Gestaltung von Fußgängerwegen und Plätzen.

Plattenbeläge aus Naturstein (Natursteinplattenbeläge) werden vor allem als dekorative Elemente bei der Gestaltung von Fußgängerwegen und Plätzen eingesetzt.

Platten im Sinne der ZTV Pflaster-StB unterscheiden sich von Pflastersteinen dadurch, dass das Verhältnis von Länge zu Dicke > 4 ist. Flächenbefestigungen aus Betonplatten sind im Allgemeinen sofort nach der Herstellung benutzbar.

Ein Plattenbelag besteht aus der Bettung, den Platten und der Fugenfüllung. Voraussetzung für einen dauerhaften, verformungsfreien Belag sind, neben der handwerklich einwandfreien Bauausführung, ein geeigneter Plattenverband und eine (oder mehrere) der Nutzungsart entsprechende Tragschicht(en) auf tragfähigem Untergrund bzw. Unterbau. (Abb. 1).

Abb. 1: Deckenaufbau mit Platten

Tragschicht(en), Bettung und Fugenfüllung eines Plattenbelags werden im Regelfall ohne Bindemittel hergestellt.

Regelwerke

Dimensionierung

  • RStO 12Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen FGSV-Verlag (FGSV 499)

Plattenbelag

  • DIN 18318

Autor: Michael Ohmen 

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