Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“ 31.03.2017

2 Wildschutz – Querungshilfen: Großsäuger u. wassergebundene Tiere

Begriff

Neben Standardlösungen zur Vernetzung von Lebensräumen wurden verschiedene Querungshilfen für spezielle Tierarten oder Tiergruppen entwickelt. Es ist leicht verständlich, dass Amphibien andere Lebensansprüche haben als z.B. Wildkatzen. In der Regel profitieren aber bei sinnvoller Gestaltung auch andere Tierarten von einer solchen Querungshilfe. Im MAQ (Merkblatt zu Querungshilfen für Tiere) und MAmS (Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen) wurde eine Reihe von Standardlösungen für verschiedene Tierarten entwickelt. Sie sollten aber immer an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Ein Beispiel sind zwei nachträglich gebaute Durchlässe für Wildkatzen unter der B 242 in der Nähe der Gemeinde Königerode im Harz. Diese wurden an den Aus- und Zugängen jeweils mit einem 15 m langen Blendschutz versehen. So wird die Chance erhöht, dass solche Querungshilfen auch angenommen werden. Grünbrücken bzw. Wildbrücken über Autobahnen und Bundesstraßen werden hier nicht behandelt. Dargestellt werden Querungshilfen mit geringerem Aufwand.

Erlasse und Richtlinien der Länder

Bezug über das Internet:

  • Blaue Richtlinie – Richtlinie für die Entwicklung naturnaher Fließgewässer in Nordrhein-Westfalen, Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

  • Planung von Maßnahmen zum Schutz des Fischotters und Bibers an Straßen im Land Brandenburg (Fischottererlass), Stand 01.2008

  • Planung und Gestaltung von Querungshilfen für Fledermäuse – Eine Arbeitshilfe für …

Autor: Telse Polenski

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