Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“ 15.03.2016

2 Pflasterdecken aus Betonsteinen, Pflasterziegeln und Pflasterklinkern

Begriff

Pflasterdecken aus Betonsteinen (Betonpflasterdecken) sind durch die Maßgenauigkeit und die hohe Betonqualität der Betonpflastersteine eine der wichtigsten Bauweisen für Verkehrsflächenbefestigungen. Dies gilt auch für Pflasterdecken aus Klinkermaterial (Klinkerpflasterdecken).

Pflastersteine unterscheiden sich von Platten dadurch, dass das Verhältnis von Länge zu Dicke < 4 ist. Pflasterflächen aus Betonsteinen bzw. Pflasterklinkern sind im Allgemeinen sofort nach der Herstellung benutzbar.

Eine Betonpflasterdecke bzw. Klinkerpflasterdecke besteht aus der Bettung, den Pflasterelementen und der Fugenfüllung.

Voraussetzung für eine dauerhafte, verformungsfreie Decke sind, neben der handwerklich einwandfreien Bauausführung, ein geeigneter Pflasterverband, eine der Verkehrsbelastung entsprechende Schotter- oder Kiestragschicht sowie eine Frostschutzschicht auf tragfähigem Untergrund bzw. Unterbau. (Abb. 1)

Die Tragschicht(en), die Bettung und die Fugenfüllung werden grundsätzlich ohne Bindemittel hergestellt. Gebundene Pflaster- oder Plattenbauweisen stellen keine Regelbauweise dar. Sie sind in der Ausführung extrem fehleranfällig und ihr Bestand selbst bei korrekter Herstellung in der Nutzungsdauer eingeschränkt (siehe „Arbeitspapier – Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen in gebundener Ausführung“; FGSV 618/2, Ausgabe 2007).

Abb. 1: Deckenaufbau mit Pflastersteinen aus Beton bzw. Klinkerpflaster

Regelwerke

Für die Dimensionierung

  • RStO 12Richtlinien …

Autor: Michael Ohmen

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