Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
15.03.2016

2 Ansaatverfahren

Erdbau, Entwässerung, Wegebau

Welches Verfahren ist das richtige?

In der Ingenieurbiologie wurden in den letzten Jahrzehnten verschiedenste Saatmethoden entwickelt. Damit soll erreicht werden, dass die Pflanzen erfolgreich keimen, die Samen an Ort und Stelle bleiben, der Ausfall langfristig gering ist, sich eine standortgerechte Vegetation entwickelt und Bodenerosionen minimiert werden. Es wird nach der Art und Herkunft des Saatguts und nach den Verfahren, wie das Saatgut ausgebracht wird, unterschieden. Die Wahl des Aussaatverfahrens richtet sich nach den Standortbedingungen und der angestrebten Pflanzengesellschaft. Am bekanntesten ist wohl das Hydrosaatverfahren oder Anspritzverfahren zur Böschungssicherung. Darüber hinaus werden hier weitere Verfahren wie Saatgutübertragung, Mulchsaaten und Saatmatten vorgestellt. Mehr und mehr setzt sich auch die Rohbodenbegrünung durch. Das Verfahren hat mehrere Vorteile. Es ermöglicht die Ansiedlung nährstoffärmerer und artenreicher Pflanzengesellschaften. Zudem können Kosten eingespart werden, weil kein Oberboden aufgetragen werden muss. Aufwendige Verfahren zur Oberbodenfixierung entfallen damit.

Regelwerke

Ergänzend zu den unter Teil 1 „Vegetative Bauweisen“ genannten gelten folgende Regelwerke:

  • Forstvermehrungsgutgesetz (FoVG), letzte Änderung 09.12.2010)

  • Verordnung über Herkunftsgebiete für forstliches Vermehrungsgut (Forstvermehrungsgut-Herkunftsgebietsverordnung – FoVHgV), letzte Änderung 15.01.2003

  • Verordnung über das Inverkehrbringen von Saatgut von …

Autor: Polenski  

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