01.06.2016

16 Qualitätssicherung

Begriffe

Gut ausgeführte Erdarbeiten entscheiden über den dauerhaften Bestand einer Straße. Daran beteiligt sind beide Seiten, der Auftraggeber (AG) und der Auftragnehmer (AN), denn die Sicherung einer guten Qualität von Erdarbeiten beginnt bei der Planung und Bauvorbereitung, für die der Auftraggeber verantwortlich ist.

Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Qualität der von ihm eingesetzten Baustoffe und die Qualität seiner Ausführung, die den technischen Anforderungen und den Vorgaben des AG in der Baubeschreibung und Ausschreibung entsprechen müssen.

Grundlage der Planung ist insbesondere eine sorgfältige und umfangreiche Bodenerkundung. Die darauf aufbauende Baubeschreibung und Ausschreibung gibt dem Bieter die Möglichkeit, sein Bauverfahren zu wählen und dafür entsprechende Preisangebote zu entwickeln. Je präziser die Ausschreibung, umso höher die Sicherheit bei der Festlegung der Baumethode, umso klarer das Angebot und umso geringer die Möglichkeit, zu spekulieren.

Die Prüfung des Angebots ist der Schritt, bei dem der Auftraggeber noch auswählen kann.

Mit dem erhaltenen Auftrag ist der Auftragnehmer nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil B: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B), verantwortlich für die Qualität der von ihm eingesetzten Materialien und die Qualität der Ausführung. Das gilt auch für von ihm beauftragte Subunternehmer. Und er ist verpflichtet, sich durch eigene Prüfungen von der anforderungsgerechten …

Autor: Wilhelm Wilmers

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