Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
29.03.2016

12 Nähte und Anschlüsse in Asphaltschichten

Begriff

Einwandfrei hergestellte Nähte und Anschlüsse in Asphaltschichten sind eine wesentliche Voraussetzung für die Dauerhaftigkeit und die Verkehrssicherheit von Fahrbahnbelägen aus Asphalt. Sie verbinden Flächenteile, die arbeitstechnisch bedingt getrennt hergestellt werden, z.B. als Längsnähte zwischen zwei Einbaubahnen oder als Quernähte infolge von Arbeitsunterbrechungen, innerhalb einer Einbaubahn. Der dabei notwendige Verbund soll dabei durch Verzahnung und Verklebung bewirkt werden.

Anschlüsse entstehen bei der Anbindung von neu eingebauten Asphaltschichten an bereits vorhandene Schichten oder Bauteile. Sie sollen besonders den Eintritt von Feuchtigkeit in die Oberbaukonstruktion verhindern und werden i.d.R. als Fugen ausgebildet.

Die Herstellung von Nähten und Anschlüssen verlangt besondere Sorgfalt bei den vorbereitenden Arbeiten und bei der Ausführung. Der Einbau von schwer verdichtbarem Mischgut stellt ganz besondere Anforderungen an die Herstellung von Längs- und Quernähten.

Regelwerk

  • DIN 18317 Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Verkehrswegebauarbeiten; Oberbauschichten aus Asphalt, Ausgabe 2006 (in Teil C der VOB)Beuth-Verlag

  • ZTV Asphalt-StBZusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus AsphaltFGSV-Verlag, Nr. 799

  • ZTV Fug-StBZusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Fugen in VerkehrsflächenFGSV-Verlag, Nr. 897/1

  • TL Fug-StBTechnische Lieferbedingungen für …

Autor: Liebich

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