31.03.2017

1 Wildschutz

Begriff

Seit 1975 hat sich die Zahl der Wildunfälle verfünffacht. Statistiken führen 210.000 gemeldete Wildunfälle pro Jahr mit 20–50 Todesfällen von Menschen auf. Die Sachschäden gehen in die Milliarden. Wildunfälle lassen sich nicht vollständig vermeiden. Dennoch gibt es Möglichkeiten und Methoden, wie die Unfallzahlen reduziert werden können. Dafür bedarf es der Zusammenarbeit von Behörden, Planern, Naturschützern, Jägern und nicht zuletzt der Forschung.

Gegenstand dieses Beitrags ist die Ausführungsplanung für die verschiedenen Bauweisen und Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben und in verschiedenen Richtlinien empfohlen werden. Das sind vor allem Leitstrukturen, Schutzzäune, Querungshilfen für Kleintiere oder Wildwarnanlagen. Grünbrücken bzw. Wildbrücken über Autobahnen und Bundesstraßen werden hier nicht behandelt.

Regelwerke

Gesetze und Verordnungen

Bezug über das Internet

  • FFH-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.05.1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen)

  • Bundesjagdgesetz von (BJagdG) 1952, letzte Änderung 29.05.2013

  • Bundesfernstraßengesetz (FStrG) von 1953, letzte Änderung 31.05.2013

  • Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG) von 2009, letzte Änderung 07.08.2013

  • Planung von Maßnahmen zum Schutz des Fischotters und Bibers an Straßen im Land Brandenburg (Fischottererlass), Stand: 01.2008 (www.ls.brandenburg.de/media_fast/4055/Fischottererlass.15742065.pdf)

Autor: Polenski

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