Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
12.03.2016

1 Verdichten der Verfüllung

Begriff

Nach der Errichtung eines Bauwerks oder der Verlegung einer Leitung muss die Baugrube bzw. die Aufgrabungsstelle wiederhergestellt werden. Das eingebrachte Füllmaterial ist dabei so zu verdichten, dass später keine schädlichen Setzungen eintreten.

Regelwerke

  • DIN 18300 Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Erdarbeiten, Ausgabe 2015-08 (VOB Teil C)Beuth Verlag

  • DIN 18305 Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Wasserhaltungsarbeiten, Ausgabe 2015-08 (VOB Teil C) Beuth Verlag

  • DIN 4124 Baugruben und Gräben; Böschungen, Arbeitsraumbreiten, Verbau, Ausgabe 2012-01Beuth Verlag

  • DIN EN 1610 Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen, Ausgabe 2015-12 Beuth Verlag

  • ZTVE-StB 09Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau FGSV-Verlag, FGSV-Nr. 599

  • ZTVA-StB 12Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen – Ausgabe 2012FGSV-Verlag, FGSV-Nr. 976

Konstruktive Hinweise

Wahl des Verfüllmaterials

Für die Verfüllung soll grundsätzlich der beim Aushub gewonnene Boden wiederverwendet werden. Hierfür muss auf der Baustelle eine ausreichende Fläche für die Zwischenlagerung zur Verfügung stehen. Dies ist jedoch, z.B. beim Bau von Leitungen in vorhandenen Straßen, oftmals nicht der Fall.

Ein weiterer Grund, den Aushubboden nicht wieder zu verwenden, kann darin bestehen, dass es sich um einen witterungsempfindlichen Boden handelt,…

Autoren: Liebich , Ohmen

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