Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
12.03.2016

Böden, schadstoffbelastet

Erdbau, Entwässerung, Wegebau

Begriffe

KreislaufwirtschaftsgesetzSchadstoffbelastete Böden fallen bei Straßen- und Erdbaumaßnahmen an, wenn durch Schadstoffeintrag (z.B. durch Vorbelastungen oder aktuelle Ereignisse wie Leckagen oder Schadensfälle mit Transporten) belasteter BodenBodenölverunreinigt aus dem Untergrund oder Unterbau ausgehoben bzw. abgetragen wird.Abfällebesonders überwachungsbedürftigeAbfällenicht überwachungsbedürftigeAbfallerzeugnis

Nach dem Europäischen Abfallkatalog (EAK) wird unterschieden zwischen Erde und Steinen (unbelasteter Boden) und Bodenaushub mit schädlichen Verunreinigungen. Schädliche Verunreinigungen entstehen durch Stoffe, die aufgrund ihrer Art und Menge nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Nach den Technischen Regeln der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wird der Boden eingeteilt in Bodenaushub (unbelastet), ölverunreinigten Boden und Boden mit sonstigen schädlichen Verunreinigungen. Bodenaushub ist auch Boden, der bis zu 10 Vol.- % mit mineralischen Fremdbestandteilen (Bauschutt, Schlacken, Aschen, Ziegelbruch) versehen sein kann. Bei höheren Anteilen handelt es sich um Bauschutt.

Bei Bodenaushub handelt es sich nach den Regelungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) je nach dem Grad des Schadstoffanteils um Abfall zur (stofflichen) Verwertung oder um Abfall zur Beseitigung, der entsprechend entsorgt, d.h. beseitigt werden muss.

Die ordnungsgemäße Entsorgung von Bodenaushub umfasst das Gewinnen (Ausheben/Abtragen) des Bodens, Transportieren,…

Autor: Michael Ohmen 

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