Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxishandbuch Erdbau, Entwässerung, Wegebau“
15.03.2016

1 Baugruben und Leitungsgräben – ohne Verbau

Erdbau, Entwässerung, Wegebau

Begriff

Der Aushub von Gruben und Gräben dient der Herstellung von Bauten oder Bauteilen, die unter der Geländeoberfläche liegen. Die Ausschachtungen können dabei flächig als Gruben oder linienförmig als Gräben ausgeführt werden. Man unterscheidet nicht verbaute Gruben und Gräben, die von Böschungen und ggf. Bermen begrenzt werden, und solche, die durch einen Verbau gesichert werden. Inhalt dieses Texts sind unverbaute Gräben und Gruben. Entscheidend ist die Standfestigkeit, um Schäden an angrenzenden Bauwerken, Unfälle und Todesfälle zu vermeiden.

Regelwerke

Bezug: www.beuth.de

  • DIN 1054 Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau – Ergänzende Regelungen zu DIN EN 1997-1

  • DIN 4084 Baugrund – Geländebruchberechnungen

  • DIN 4123 Gebäudesicherung im Bereich von Ausschachtungen, Gründungen, Unterfangungen

  • DIN 4124 Baugruben und Gräben, Böschungen, Arbeitsraumbreiten, Verbau

  • DIN 18300 Erdarbeiten (VOB Teil C)

Anforderungen

Baugruben und Gräben müssen sorgfältig geplant werden, weil die spätere Ausführung unmittelbar an der haftungsrechtlichen Schnittstelle stattfindet: Der Auftraggeber haftet grundsätzlich für Art, Güte sowie Beschaffenheit des Baugrunds, der Auftragnehmer für die Qualität seiner Arbeit. Somit können die Konsequenzen des unsachgemäßen Umgangs mit einem problematischen Baugrund durchaus einer ausführenden Fachfirma angelastet werden, wenn die Boden- und Grundwasserverhältnisse vor Baubeginn bekannt waren.

Unabdingbare Voraussetzung für die Planung von …

Autor: Telse Polenski 

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