Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrguttransport nach ADR/RID“
10.10.2016

Verantwortlicher

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Der Verantwortliche für die Beförderung gefährlicher Güter ist nach der Ansicht des Gefahrgutbeförderungsgesetzes stets der Unternehmer oder Inhaber eines Betriebs.

Da der Unternehmer muss die Pflichten gemäß Gefahrgutrecht nicht alle selbst erfüllen, er kann sie auch an seine Mitarbeiter delegieren.

Auszug aus § 9 Überwachung Gefahrgutbeförderungsgesetz

(5) Verantwortlicher für die Beförderung ist, wer als Unternehmer oder als Inhaber eines Betriebes gefährliche Güter verpackt, verlädt, versendet, befördert, entlädt, empfängt oder auspackt. Als Verantwortlicher gilt auch, wer als Unternehmer oder als Inhaber eines Betriebes Verpackungen, Beförderungsbehältnisse oder Fahrzeuge zur Beförderung gefährlicher Güter gemäß Absatz 3 herstellt, einführt oder in den Verkehr bringt.

Übertragung von Verantwortung mit den Pflichten

Die Gefahrgutvorschriften weisen dem Unternehmen, vertreten durch den „Unternehmer“, Pflichten zu, die bei der Beförderung zu erfüllen sind. Natürlich wird der „Unternehmer“ in der Regel solche Pflichten nicht selbst erfüllen. Er wird die Aufgaben vielmehr auf Mitarbeiter übertragen, die dann eigenverantwortlich für ihn tätig werden sollen: Eine Verantwortungskette entsteht, die über mehrere Hierarchieebenen gehen kann.

Durch die Delegation treten an die Stelle der Unternehmensfunktionen „Verlader“, „Beförderer“ oder „Empfänger“ nun natürliche Personen, beispielsweise der Meister des Auslieferungslagers als „Verlader“. „Handeln für einen anderen“ ist in …

Autor: WEKA Redaktion

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