15.12.2020

Neue Zeichnerstaaten für Multilaterale Vereinbarungen M330 und M331

Aufgrund von Verzögerungen und Verhinderungen durch die Corona-Pandemie haben weitere Zeichnerstaaten Ende 2020 die Multilateralen Vereinbarungen M330 und M331 unterzeichnet.

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Neue Zeichnerstaaten bei M330: Ausnahme zur Ausbildung von Fahrzeugführern

Mit der multilateralen Vereinbarung M330 haben die Zeichnerstaaten darauf reagiert, dass wegen der Corona-Pandemie (zeitweise) kein geregelter Schulungsbetrieb für Gefahrgutbeauftragte und Gefahrgutfahrer möglich war. Deshalb behalten Zertifikate von Fahrern und Gefahrgutbeauftragten bis zum 28.02.2021 ihre Gültigkeit, auch wenn sie regulär zwischen dem 01.03.2020 und dem 01.02.2021 ausgelaufen wären. Die Vereinbarung, die bis 01.03.2021 gilt, wurde von Irland initiiert. In den letzten Wochen haben sich Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, die Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich angeschlossen.

Link zur M330: http://www.unece.org/fileadmin/DAM/trans/danger/multi/agree.wpf/M330e.pdf

Neue Zeichnerstaaten bei M331: Wiederkehrende Prüfung von Druckgefäßen

Auch die Prüfungen von Druckgefäßen für die Beförderung von Gasen konnten wegen der Pandemie in den letzten Monaten nicht immer wie gewohnt stattfinden. Hier ermöglicht es die Multilaterale Vereinbarung M331, dass die Gefäße zur Befüllung mit bestimmten, in der Vereinbarung aufgeführten Gasen befördert werden dürfen, auch wenn ihre Prüfung bereits abgelaufen ist. Frankreich hatte den Anstoß gegeben, inzwischen haben sich Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Polen, Schweden, Spanien, die Türkei und Ungarn angeschlossen. Diese Vereinbarung ist gültig bis 31.03.2021.

Link zur M331: http://www.unece.org/fileadmin/DAM/trans/danger/multi/agree.wpf/M331e.pdf 

 

Autor: Uta Fuchs
ADR