04.09.2017

Multilaterale Vereinbarung für Lithiumbatterien

Lithiumbatterien sind beim Transport nicht ganz ungefährlich. Daher stellt das ADR auch strenge Ansprüche an die Kennzeichnung. Deutschland will mit der Multilateralen Vereinbarung M 306 bereits jetzt eine Regelung umsetzen, die für das ADR 2019 vorgesehen ist. Und Österreich möchte den Transport zwischen beiden Staaten nun ebenfalls erleichtern.

Lithiumbatterie

Lithiumbatterien werden weltweit gehandelt und transportiert. Mit der Multilateralen Vereinbarung M 306 will Deutschland bereits jetzt eine Regelung umsetzen, die für das ADR 2019 vorgesehen ist. Jetzt hat Österreich die M 306 gezeichnet, damit kann sie für Transport innerhalb und zwischen den beiden Staaten genutzt werden.

Es geht um kleinere Mengen Lithiumbatterien

In der Vereinbarung geht es um die Frage, wie bestimmte Prototypen von Lithiumzellen und -batterien für die Prüfung befördert werden (UN 3090, UN 3091, UN 3480, UN 3481). Betroffen sind auch Produktionsserien von höchstens 100 Zellen und Batterien.

Diese Zellen und -batterien (auch in Ausrüstungen) dürfen in Großverpackungen befördert werden, die einer Verpackungsanweisung aus dem Anhang zu M 306 entsprechen. Die Lithiumbatterien dürfen aber nicht beschädigt sein oder zur Entsorgung befördert werden.

Hier lesen Sie den Text der M 306 im Wortlaut.

Autor: Uta Fuchs