22.10.2017

Klarstellung zur CLP-Verordnung betrifft auch Gefahrgut-Verpackungen

Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat ihre Leitlinie zur Kennzeichnung und Verpackung gemäß CLP-Verordnung überarbeitet. In der überarbeiteten Fassung wird u.a. klarer zwischen äußerer, innerer und Einzelverpackung und deren Kennzeichnung differenziert.

Lupe

Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat  ihre Leitlinie zur Kennzeichnung und Verpackung gemäß CLP-Verordnung in der 3. überarbeiteten Fassung veröffentlicht. Die CLP-Verordnung ist das europaweit einheitliche System für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. Die Änderung der Leitlinie betrifft auch den Bereich der Gefahrgutverpackung.

In der überarbeiteten Fassung wird u.a. klarer zwischen äußerer, innerer und Einzelverpackung und deren Kennzeichnung differenziert. Die CLP-Verordnung reguliert nur solche Verpackungen, die vom Anwender genutzt werden. In diesem Fall ist die CLP-Kennzeichnung erforderlich.

Zusätzliche Verpackungen brauchen keine Kennzeichnung

Dagegen sind zusätzliche Verpackungen („transport packing“), die zum Schutz der Produkte in den Verkaufsverpackungen während der Beförderung bzw. des Umschlags oder zur Bildung von größeren Ladeeinheiten verwendet werden, nicht Gegenstand der CLP-Verordnung. Die CLP-Kennzeichnung ist hier also nicht erforderlich. Darauf hat die IHK Schwaben in einem Rundschreiben hingewiesen.

Autor: Uta Fuchs