16.06.2021

Deutsche Post DHL passt Regelungen für Gefahrguttransporte an

Der KEP-Dienstleister Deutsche Post DHL Group hat seine Regelungen für die Beförderung von gefährlichen Stoffen und Gegenständen dem ADR 2021 angepasst. Mehr zu den Neuerungen lesen Sie hier.

Pakete vor einer Haustür
  • Erneut erhöht haben sich z.B. die Höchstmengen gemäß 3.4.2 ADR (in begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter), die nun einheitlich auf 30 kg angehoben wurden.
  • Die Mengengrenzen je Innenverpackung bei in „begrenzten Mengen“ verpackten gefährlichen Gütern gemäß Kapitel 3.4 ADR sind vollständig anwendbar. Diese Mengengrenzen sind nun auch ohne Abschluss einer Zusatzvereinbarung anwendbar.
  • Neu aufgenommen wurde die Sondervorschrift SV636 zu Lithiumzellen und -batterien. Die Mindestabmessung für das Kennzeichen für Lithiumbatterien verkleinert sich auf 100 x 100 mm (2019: 120 x 110 mm).
  • Zudem sind nun die „Regelungen Gefahrgut Teil 1b briefähnliche Sendungen national“ und die „Regelungen Gefahrgut Teil 2 DHL Paket national“ in einer Gefahrgutregelung zusammengefasst.

Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. Juli 2021.

Alle Änderungen im Überblick

Eine auf zwei Seiten zusammengefasste Änderungsübersicht zeigt jeweils gegenübergestellt, was sich im Vergleich zu den DHL-Regelungen von 2019 geändert hat.

Autor: Uta Fuchs