Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrgut kompakt“
10.10.2016

Beteiligter

Arbeiter vor Oelfässern© Ideas_Studio/​iStock/​Thinkstock

Die Beförderung gefährlicher Güter kennt viele Beteiligte. Welche Pflichten die Beteiligten bei Beförderungen auf der Straße und Schiene oder mit dem Binnenschiff zu erfüllen haben, legt in Deutschland die GGVSEB fest.

Die Pflichten der Beteiligten im Straßenverkehr

Der an der Beförderung im Straßenverkehr Beteiligte muss allgemeine, also auch für die Beförderung gefährlicher Güter relevante Pflichten beachten, etwa aus CMR (z.B. Artikel 22 über die Pflichten für Absender und Frachtführer), StVG (z.B. § 24a 0,5-Promille-Grenze), StVO (z.B. § 42 Richtzeichen), StVZO (z.B. § 29 Untersuchung der Kraftfahrzeuge und Anhänger) und FPersV (z.B. § 1 Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr).

Zusätzliche Pflichten sind in den §§ 4 Abs. 2, 28, 29 und 35 GGVSEB festgelegt. Abgesehen von den nach § 4 Abs. 2 GGVSEB durch den Fahrzeugführer im Gefahrenfall zu erfüllenden Meldepflichten und den sich aus § 35 GGVSEB ergebenden Pflichten zur Fahrwegbestimmung und Verlagerung im Straßenverkehr beziehen sich die Pflichten auf die Einhaltung der Vorschriften in den Anlagen A und B ADR.

Die Pflichten der Beteiligten beim Transport gefährlicher Güter mit See- oder Binnenschiffen

Für den Transport mit Binnenschiffen legt die GGVSEB Pflichten der Beteiligten fest.

Im Seeverkehr gilt hierfür die GGVSee. Die Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen (Gefahrgutverordnung See – GGVSee) legt die Zuständigkeiten der Behörden beim Vollzug der Vorschriften in Deutschland …

Autor: WEKA Redaktion 

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