Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrguttransport nach ADR/RID“ 10.10.2016

Ausbildung der Fahrzeugbesatzung

Gastransporter

Führer von Fahrzeugen, mit denen gefährliche Güter befördert werden, müssen im Besitz einer Bescheinigung sein, die von der zuständigen Behörde ausgestellt wurde und mit der bescheinigt wird, dass die Fahrzeugführer an einem Schulungskurs teilgenommen und eine Prüfung über die besonderen Anforderungen bestanden haben, die bei der Beförderung gefährlicher Güter zu erfüllen sind. (Unterabschnitt 8.2.1.1 ADR)

Darüber hinaus muss jede Person, die mit der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße befasst ist, muss entsprechend ihren Verantwortlichkeiten und Funktionen eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 ADR über die Bestimmungen erhalten haben, die für die Beförderung dieser Güter gelten. Diese Vorschrift gilt auch für Fahrzeugführer, die keine ADR-Card gemäß Abschnitt 8.2.1 ADR besitzen.

Ausbildung von Fahrzeugführern (Auszug Unterabschnitt 8.2.2.3 ADR)

Die Schulungen sind im Rahmen von Basiskursen und gegebenenfalls Aufbaukursen durchzuführen. Basiskurse und Aufbaukurse dürfen in Form von Mehrzweckkursen durchgeführt werden, die integral bei gleicher Gelegenheit von demselben Schulungsveranstalter abgehalten werden.

Der Basiskurs muss mindestens folgende Themen umfassen:

  1. allgemeine Vorschriften, die für die Beförderung gefährlicher Güter gelten

  2. hauptsächliche Gefahrenarten

  3. Informationen über den Schutz der Umwelt durch die Überwachung der Beförderungen von Abfällen

  4. für die verschiedenen Gefahrenarten geeignete Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen

  5. Verhalten nach einem …

Autor: WEKA Redaktion

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