27.10.2016

Alkoholverbot

Fahrzeugführer, die gefährliche Güter transportieren, tragen eine weitaus höhere Verantwortung für Personen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt als Fahrer anderer Straßenfahrzeuge. Durch das beförderte gefährliche Gut können Schäden eintreten, deren Dimensionen oft nur schwer vorstellbar sind. Es ist ein Unterschied, ob „im Kreuz“ 30.000 l hochgiftige und entzündliche Chemikalien transportiert werden oder irgendwelche Sachgüter.

Deshalb hat der Fahrzeugführer während der Teilnahme am Straßenverkehr mit kennzeichnungspflichtigen Beförderungseinheiten die Einnahme von alkoholischen Getränken und sämtlichen die dienstliche Tätigkeit beeinträchtigenden Mitteln nach der Anlage zu § 24a StVG in der jeweils geltenden Fassung zu unterlassen oder die Fahrt mit diesen Gütern nicht anzutreten, wenn er unter Wirkung solcher Getränke oder Mittel steht.

Absolutes Alkoholverbot für Fahrer von kennzeichnungspflichtigen Beförderungseinheiten mit gefährlichen Gütern

Für Fahrer von kennzeichnungspflichtigen Beförderungseinheiten gilt die Null-Promille-Grenze. Darüber hinaus ist die Einnahme aller Mittel, die in der Anlage zu § 24a StVG (Straßenverkehrsgesetz) aufgeführt sind und die die dienstliche Tätigkeit beeinträchtigen, zu unterlassen.

Wer „vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 37 Nr. 20 Buchstabe m GGVSEB, entgegen § 28 Nr. 13 GGVSEB die Einnahme alkoholischer Getränke oder dort genannter Mittel nicht unterlässt oder die Fahrt unter Wirkung solcher Getränke oder Mittel antritt“, handelt …

Autor: WEKA Redaktion

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