Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“ 23.06.2016

So wird aus Benchmarking ein Erfolg

Ziel des Benchmarkings ist es, vergleichbare Prozesse mit einer vergleichbaren Güte durchzuführen. Dies ist relativ einfach, vergleicht man zwei gleichartige Drehmaschinen in einem metallverarbeitenden Betrieb, die auf Basis gleicher Einsatzstoffe das gleiche Produkt erzeugen. Hier ist eine hohe Ähnlichkeit des Prozesses gegeben, der letztendlich für ein erfolgreiches Benchmarking erforderlich ist. Benchmarking über Unternehmensgrenzen hinaus soll helfen, die Marktposition einzelner Unternehmen zu verbessern, indem sie sich mit anderen Unternehmen mit gleichartigen Prozessen messen.

Benchmarking bedeutet nichts anderes als: messen. Um eine korrekte Messung durchzuführen, ist selbstverständlich ein korrekter Maßstab erforderlich, damit nur Gleiches mit Gleichem verglichen wird. Dies ist einer der größten Schwachpunkte des Benchmarkings, sofern es nicht in einem Netzwerk betrieben wird, in dem die Partner sehr offen miteinander umgehen. Benchmarking allein im Vergleich über Zahlen, ohne tiefergehende Prozessanalyse, liefert oft Ergebnisse, die nicht zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

Auf der anderen Seite ist dies auch einer der großen Vorteile des Benchmarkings, weil es Unternehmen immer wieder dazu zwingt, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Durch Benchmarking wird gezielt die Wissensvermittlung zwischen verschiedenen Industrie- und Dienstleistungszweigen gefördert. Dabei kann der Vorteil branchenbezogen oder branchenungebunden erarbeitet werden.

Vorgehen beim …

Autor: Bernd Maur

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