08.09.2016

Wozu intelligente Messsysteme?

Das im Juni 2016 vom Bundestag verabschiedete „Messstellenbetreibergesetz“ schreibt den Einbau intelligenter Messsysteme, sogenannter „Smart Meter“, vor. Dieser Beitrag erläutert, was hinter diesem Begriff steckt und welche Funktionen die neuen Zähler ermöglichen sollen.

Was ist ein Smart Meter?

Unter einem Smart Meter (oder ein sogenannter „intelligenter Zähler“ bzw. „intelligentes Messsystem“) versteht man ein modernes Energieverbrauchsmessgerät. Diese werden herkömmliche Stromverbrauchsmessgeräte in den nächsten Jahren immer stärker ersetzen, da der Gesetzgeber eine Pflicht zur Ausstattung vorsieht.

Im Gegensatz zu einem normalen Zähler misst ein Smart Meter immer elektronisch, verfügt über eine bessere zeitliche Auflösung und über Optionen zur automatischen Datenerfassung und -speicherung. Ein Kommunikationsmodul im Smart Meter erlaubt die Einbindung in Kommunikationsnetze, z.B. um dem Energieversorger den aktuellen Verbrauch in Echtzeit mitzuteilen oder um den Energieverbraucher über eine Software zu steuern.

Smart Meter gibt es eigentlich schon länger. Seit den 1990er-Jahren kaufen Unternehmen solche Geräte, wenn sie viel Wert darauf legen, ihren Energieverbrauch exakt und automatisiert zu erheben und an Kommunikationsnetze angebunden zu sein.

Wenn wir heute über „Smart Meter“ sprechen, meinen wir jedoch in der Regel ein Energiemessgerät, das die Energiewende mit ermöglichen soll, gesetzlich vorgeschrieben ist und konkrete gesetzliche technische und weitere (Datenschutz-)Anforderungen erfüllen …

Autor: FutureCamp

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