Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“ 29.07.2016

Wärme- und Kältemengenzähler

Wärmemengenzähler

Abb. 1: Beispiel eines WärmemengenzählersQuelle: ICM Technologies GmbH

Wärmemengenzähler sind geeichte/konformitätsbewertete Zähler und heute ähnlich wie der Wasserzähler in den verschiedensten Ausführungen am Markt zu finden. Auch hier hat sich die Terminologie des deutschen Eichrechts und der EN 1434 mit Nenndurchfluss Qn in m3/h, auf heute qp in m3/h gemäß MID geändert. Dabei gilt:

  • qp = alt: Qn, Nenndurchfluss in m3/h

  • qs = alt: Qmax, maximaler Durchfluss für wenige Stunden pro Jahr in m3/h

  • qi = alt: Qmin, minimaler Durchfluss in m3/h

Im Bereich der Haustechnik und Heizkostenverteilung sind nach wie vor Kompaktzähler mit Flügelrad verbreitet. Bei der tariflichen Wärmemessung dominieren seit Langem die Ultraschallzähler. Diese arbeiten nach dem Laufzeit- oder Frequenzdifferenzverfahren und werden als statische Zähler bezeichnet. Sie verfügen über einen, mit zunehmender Messqualität über zwei bzw. sogar drei Messpfade. In jedem Fall besteht der Wärmemengenzähler aus seinen drei Teilgeräten, nämlich einem Volumenmessteil, einem Temperaturfühlerpaar und einem Rechenwerk. Dabei ist es unerheblich, ob die Ausführungen sogenannte Kompaktwärmezähler, Hybrid- oder Splitwärmezähler sind.

Für die Größenauslegung kann beim Ultraschallzähler von qp in m3/h bzw. sogar qp + 10 % Durchfluss ausgegangen werden, da die Nennlast in der Heizungsanlage meist nur wenige Stunden im Jahr auftritt.

Beispiel: Temporäre Messung mit einem Ultraschall-Wärmemengenzähler

Nachfolgend …

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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