08.11.2017

Vorgehen beim Energie-Benchmarking

Das Prinzip des Benchmarking erklärt dieser Beitrag an einigen ausgewählten Beispielen aus EU-Ökodesignanforderungen an energieverbrauchsrelevante Produkte. Ziel dieser Ökodesignanforderungen ist es, eine energieeffizienztechnische Vergleichbarkeit von Produkten unterschiedlicher Hersteller mit derselben Nutzenerwartung herzustellen. Dem Hersteller öffnet dies ein neues Vertriebsargument zur Vermarktung seiner Produkte (Energieeffizienz als ein Entscheidungskriterium); der Kunde kann davon ausgehen, dass sein im EU-Raum erworbenes Produkt gewisse Mindestkriterien bezüglich der Energieeffizienz erfüllt und kann damit Betriebskosten sparen.

Energie-Benchmarking von Heizungsanlagen

Das Benchmarking von Heizungsanlagen gestaltet sich – aufgrund der vielfältigen Anlagenkonfigurationen und diverser Randbedingungen – als komplexes Unterfangen. Die Aufgabe der Heizungsanlage ist es, durch Wärmeerzeugung, -transport und -übergabe an einen Raum die thermische Behaglichkeit der sich darin aufhaltenden Menschen sicherzustellen. Heizungsanlagen unterscheiden sich im Wesentlichen durch:

  • den eingesetzten Energieträger (Erdgas, Heizöl (leicht), Pellets, Hackschnitzel)
  • den Aggregatzustand des eingesetzten Energieträgers (gasförmig, flüssig, fest)
  • die Art und Weise der Wärmeerzeugung (z.B. herkömmliche Brennertechnik, Brennwerttechnik usw.)
  • die Steuerung oder Regelung der Wärmeerzeugung (z.B. außentemperaturgeführte Steuerung der Vorlauftemperatur mittels Heizkurve, Regelung der Raumtemperatur mittels …
Autor: WEKA Redaktion

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