09.03.2018

Verzögerung beim Einbau digitaler Stromzähler

Messkonzepte WEKA

Smart Meter sollten bereits seit Anfang 2017 die guten alten Stromzähler ersetzen – zumindest bei Erzeugern mit mindestens 7 kW und bei Verbrauchern mit einem Jahresverbrauch von mindestens 10.000 kWh. Stromkunden mit einem Jahresverbrauch von mindestens 6.000 kWh folgen, so die Vorstellung des Messstellenbetriebsgesetzes, ab 2020. Aber die Realität hat diesem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die erste Stufe des sogenannten Smart-Meter-Rollouts wurde verschoben.

Grund für die Verzögerung

Um mit der flächendeckenden Verbreitung der intelligenten Zähler starten zu können, müssen mindestens drei Hersteller von Smart-Meter-Gateways zertifiziert belegen, dass ihre Produkte strenge Datenschutzvorgaben erfüllen. Daran sind sie aber bislang alle gescheitert. In den Gateways laufen hochsensible Daten zusammen, mit denen sich Lebens- und Arbeitsweisen von Privathaushalten und Unternehmen ausspionieren lassen.

Wie geht es jetzt weiter?

Solange also das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik keine Geräte zertifiziert hat, liegen die Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes erst einmal auf Eis. Allerdings hält der Gesetzgeber am bisherigen Zeitplan für den Smart-Meter-Rollout trotz der Verzögerungen unbeirrt fest. 2018 statt 2017 soll es dann eben losgehen. Sobald die Zertifizierungen vorliegen, müssen Messstellenbetreiber und Verbraucher, die z.B. KWK-Anlagen betreiben, bereit sein. Und Stromkunden mit hohem Verbrauch sollten sich ebenfalls darauf einstellen,…

Autor: WEKA Redaktion

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