18.12.2015

Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (StromNEV) – Auszug

Die Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (StromNEV) regelt gemäß § 1 die Festlegung der Methode zur Bestimmung der Entgelte für den Zugang zu den Elektrizitätsübertragungs- und Elektrizitätsverteilernetzen (Netzentgelte) einschließlich der Ermittlung der Entgelte für dezentrale Einspeisungen.

Die Bundesregierung hat aufgrund des § 24 Satz 1 Nr. 1 bis 3 i.V.m. Satz 2 Nr. 1, 2, 4, 6 und 7 sowie Satz 3 und 5 und des § 29 Abs. 3 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vom 7. Juli 2005 (BGBl. I S. 1970) die StromNEV erlassen. Die StromNEV wurde am 25. Juli 2005 ausgefertigt (BGBl. I S. 2225) und zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066) geändert.

§ 1 StromNEV – Anwendungsbereich

Der Begriff der Netzentgelte ist in § 1 StromNEV definiert als Entgelte für den Zugang zu den Elektrizitätsübertragungs- und Elektrizitätsverteilernetzen. Sie stellen die Gegenleistung der Netznutzer für die Zurverfügungstellung des Zugangs zum Stromnetz durch den Netzbetreiber.

Das EnWG unterscheidet zwischen Netzanschluss (§ 17 EnWG) und Netzzugang (§ 20 EnWG).

Nach § 17 EnWG ist unter Netzanschluss die technische Anbindung von Letztverbrauchern, gleich- oder nachgelagerten Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetzen sowie -leitungen, Erzeugungs- und Speicheranlagen sowie Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie zu verstehen.

Der Netzzugang bedeutet hingegen die Gewährung des tatsächlichen Nutzungsrechts am Stromnetz zur Einspeisung oder …

Autor: Spyridon Papadopoulos

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