13.09.2017

Tipps zur Überprüfung der Wirksamkeit von EnPI und EnB

Verändern sich Einrichtungen, Systeme oder Prozesse, kann dies Energieeinsatz, -verbrauch, -effizienz und entsprechende relevante Variablen beeinflussen. Daher sollten Sie auch regelmäßig sicherstellen, dass die derzeitigen Energiekennzahlen, die entsprechenden Grenzen und die energetischen Ausgangsbasen weiterhin für die Messung der energiebezogenen Leistung geeignet und wirksam sind.

1. Vergleich der Energiekennzahlen im Bezugszeitraum und im Berichtszeitraum

Erstellen Sie sich eine übergeordnete Excel-Liste, in der Sie alle relevanten Energiedaten erfassen können. Im Idealfall umfasst das Tool bereits mindestens fünf bis zehn Jahre ab dem Bezugsjahr, damit der Trend über mehrere Jahre hinweg automatisch dargestellt werden kann.

Sollten Sie über ein kontinuierliches Messsystem mit hinreichender Datenauswertung verfügen, lassen sich die relevanten Daten sehr schön visualisieren. In der Regel können die Datenauswertungen sehr individuell angelegt werden, sodass sie auf Ihre Prozesse bzw. Teilprozesse zugeschnitten sind. In diesem Fall lässt sich auch ein Reporting-Wesen implementieren, das die regelmäßige Überprüfung vereinfacht.

2. Identifizierung von wesentlichen Veränderungen, die die Berechnung von EnPI oder EnBs ungültig machen (z.B. Veränderung statischer Faktoren)

Stellen Sie bei jeder Überprüfung der Kennzahlen technische Veränderungen seit der letzten Überprüfung zusammen und dokumentieren Sie diese.

Beispiele für Veränderungen:

  • Veränderung des Energieeinsatzes: Wenn …
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