Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Temporäre Messung eines Dampfverbrauchs

Um die Wärmemenge zu quantifizieren, die am Brüdendampfwärmeübertrager in diesem Beispiel zurückgewonnen werden kann, wurden nachfolgende Maßnahmen durchgeführt. Die Notwendigkeit der beschriebenen Vorgehensweise ergibt sich dadurch, dass – wie wir im Beitrag über Wasser- und Dampfzähler zeigen – eine temporäre Messung nach heutigem Stand der Technik nicht möglich ist.

Wie die übrigen Beispiele handelt es sich bei nachfolgender Schilderung um einen Praxisfall, der hier exemplarisch und anonymisiert herangezogen wird. Nachfolgende Messmethodik wurde in einem Industriebetrieb angewendet, um mit minimalem Aufwand zu einem messtechnischen Ergebnis zu gelangen.

Abb. 1: BrüdendampfwärmeübertragerQuelle: TENAG GmbH

Vorbereitungen

Um eine Aussage über Druck und Temperatur des Brüdendampfs machen zu können, wurde ein Manometer zur Überprüfung des Drucks oberhalb des Wärmeübertragers installiert. Um die Brüdendampfmasse zu bestimmen, wurden Messungen des Brüdendampfkondensats durchgeführt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Masse an Kondensat der zugeführten Dampfmasse entspricht. Bei einer Kondensatmasse von 150 kg/h (Beispielwert) kann z.B. angenommen werden, dass dem Wärmeübertrager auch 150 kg/h Dampf zugeführt werden müssen.

Abb. 2: Brüdendampfwärmeübertrager: Schema

Durch ein Schließen des Schiebers unterhalb des Wärmeübertragers konnte der Wasserstrom gestoppt werden. Über welchen Zeitraum hinweg warmes Wasser ausgetreten war, ließ sich nicht ermitteln. Zum jetzigen Zeitpunkt …

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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