Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

Struktur der DIN EN ISO 50001

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Generelles Ziel der Norm DIN EN ISO 50001:2011 ist es, den Unternehmen eine Unterstützung beim Aufbau von Energiemanagementsystemen und den dazugehörigen Prozessen zu geben. Dabei wird impliziert, dass ein systematisch eingeführtes und betriebenes Energiemanagementsystem tatsächlich Reduzierungen der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen zur Folge hat.

Anforderungen für jedes Unternehmen umsetzbar

Die Anforderungen der DIN EN ISO 50001:2011 sind für jedes Unternehmen umsetzbar – unabhängig von Größe und Art und losgelöst von den geografischen, kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen. Dabei werden vor allem die Aktivitäten betrachtet, die das Unternehmen tatsächlich auch (energetisch) beeinflussen kann. Des Weiteren beinhaltet die DIN EN ISO 50001:2011 nur Anforderungen, die in einem objektiven Audit überprüft werden können.

Wie komplex ein normgerechtes Energiemanagementsystem im Unternehmen aufgebaut werden muss und in welchem Detaillierungsgrad, hängt von einer Reihe verschiedenster Faktoren ab. So beeinflussen die zur Verfügung stehenden Ressourcen, die Unternehmensgröße, der Anwendungsbereich für das Energiemanagementsystem und die Tätigkeiten bzw. Prozesse zur Erzielung der Wertschöpfung die Komplexität des Energiemanagementsystems. Für alle gleich sind aber die Mindestanforderungen, die die Norm an ein Unternehmen stellt:

  • Das Dokumenthandling ist unabhängig von der Unternehmensgröße.

  • Die Berufung eines Managementbeauftragten ist zwingend erforderlich.

  • Die Formulierung …

Autoren: Susanne Regen, überarbeitet von Bernd Maur 

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