23.06.2016

Stolpersteine bei der Zertifizierung von Managementsystemen

Energiemanagement

Der nachstehende Artikel wird primär auf externe Audits abgestellt, da eine erfolgreiche Durchführung die letzte Hürde zur Erlangung des Zertifikats darstellt.

Der Gesetzgeber hat die Erlangung steuerlicher und sonstiger Vorteile im Energiebereich seit 2012 an den Betrieb von Energiemanagementsystemen geknüpft. Mit diesem Schritt hat er die Unternehmen, die in den Genuss solcher Erleichterungen kommen wollen, dazu gezwungen, Energiemanagementsysteme einzuführen und spätestens 2015 auch zertifizieren zu lassen.

Weitere Zertifizierungen standen dann im Rahmen der Einführung des Energiedienstleistungsgesetztes an, bei denen Unternehmen zwischen der Durchführung von Energieaudits oder der Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 wählen konnten.

Eine Zertifizierung wird dann erfolgreich verlaufen, wenn sie gezielt und sorgfältig vorbereitet wurde. Dazu gehört Sorgfalt im Bereich der Dokumentationserstellung, Sorgfalt bei der Schulung und Motivation der Mitarbeiter und ein ausreichender Zeitraum für die Einführung. Es wird nicht ein System in der Einführung zertifiziert, die Auditoren erwarten heute ein System in Betrieb mit einer gewissen Entwicklungsreife.

Das Zertifikat über die ordnungsgemäße Einführung und den Betrieb des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 dient dem Staat dann als Nachweis, dass die geforderten Leistungen von dem untersuchten Unternehmen erbracht worden sind. Ebenso werden die Zertifikate zunehmend in Kunden-Lieferantenbeziehungen wichtiger.

Autor: Bernd Maur

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