18.12.2015

Spitzenlastmanagementsystem: entscheidendes Instrument für mehr Energieeffizienz

Elektrische Energie ist insbesondere für produzierende Unternehmen ein bedeutender Kostenfaktor, der in vielen Fällen durch Optimierung der Energiebezugsstruktur mithilfe eines Energie- und Lastmanagements erheblich gesenkt werden kann. Ziel eines sinnvollen energetischen Lastmanagements ist es, Sparpotenziale optimal zu nutzen und so zu möglichst niedrigen Kosten für elektrische Energie zu gelangen – dabei gilt es selbstverständlich, den erforderlichen Produktionsablauf nicht zu gefährden oder zu beeinträchtigen. Der nachfolgende Beitrag bringt Praktiker auf den neuesten Stand, was Spitzenlastmanagement, Demand Side Management und die Mitte 2016 erfolgte Novellierung der Abschaltverordnung angeht.

1. Spitzenlastmanagement nützt Unternehmen und Netzanbietern

Gleichmäßigere Stromabnahme rechnet sich

Da elektrische Energie nicht effizient und ökonomisch sinnvoll in großen Mengen gespeichert werden kann, kommt es zu Ungleichgewichten zwischen Erzeugung und Verbrauch. Kurzzeitige Lastspitzen im Versorgungsnetz müssen vom Energieerzeuger kurzfristig mit teureren Energieträgern wie Erdgas oder Heizöl abgefangen werden.

Um starke Fluktuationen im Netz zu vermeiden, gestalten die Energieversorgungsunternehmen (EVU) ihre Tarife für Industrie und Gewerbe so, dass finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Energieabnahme entstehen. Dieses hilft Spitzenlasten abzubauen und die Belastung der Kraftwerke gleichmäßiger zu halten.

Stromtarif setzt sich aus verschiedenen Kriterien zusammen

Autor: Ernst Schneider

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Energiemanagement“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Energiemanagement“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Energiemanagement“ jetzt 30 Minuten live testen!