01.12.2016

Sicherstellung der energetischen Qualität

Die energetische Qualität eines Gebäudes darf insoweit nicht verändert werden, dass sich diese verschlechtert.

Das gilt für Maßnahmen an Außenbauteilen, deren Fläche größer 10 % der gesamten jeweiligen Bauteilfläche ist, genauso wie für haustechnische Anlagen. Diese sind daher regelmäßig durch fachkundiges Personal zu warten und instand zu halten, Zeitabstände und Inhalte sind nicht geregelt.

Sonderfall Klimaanlagen

Für Anlagen mit einer Nennleistung > 12 kW für den Kühlbedarf gelten besondere Anforderungen an die Inhalte und Zeitabstände der Inspektionen sowie an die Inspektoren.

Qualifikation der Prüfer

  • berufsqualifizierender Hochschulabschluss (z.B. in Versorgungstechnik oder technischer Gebäudeausstattung) mit Berufserfahrung

Inhalte der Prüfung

  • Prüfung und Bewertung der Einflussfaktoren auf die Anlage

  • Veränderung in Nutzung und Belegung

  • Erfassen der inneren Wärmequellen

  • Erfassen relevanter bauphysikalischer Eigenschaften und geforderter Sollwerte

  • Effizienzprüfung der Anlagenkomponenten

Zeitabstände

  • erstmalig zehn Jahre nach Inbetriebnahme oder Erneuerung wesentlicher Bauteile

  • Anlagen, die 2007 bis zu zwölf Jahre alt waren, mussten bis spätestens 01.10.2013 erstmalig überprüft werden.

  • Regelmäßig sind diese Inspektionen alle zehn Jahre zu wiederholen.

Inspektionsberichte

Die Ergebnisse der Inspektion sowie Hinweise und Ratschläge zur kosteneffizienten Verbesserung der Anlage müssen in einem Inspektionsbericht niedergelegt werden. Dieser enthält auch Angaben zum …

Autor: Wilfriede Renate Schamoni (Dipl.-Ing. Architektin)

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