Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
08.09.2016

Sensorik in der Beleuchtung

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Im Folgenden soll ein Überblick über die für die Lichttechnik relevanten Tageslicht- und Bewegungssensoren gegeben werden.

Zwei verschiedene Arten von Sensoren

Grundsätzlich gilt es bei der Bewegungserfassung, zwei Technologien zu unterscheiden: Passiv-Infrarot-Sensoren (PIR-Sensoren) und Hochfrequenz-Sensoren (HF-Sensoren).

Passiv-Infrarot-Sensoren

Ein PIR-Sensor reagiert auf menschliche Wärmestrahlung. Das funktioniert so: Die Facettenlinse des Sensors ist segmentiert. Diese Segmentierung teilt die Linse in verschiedene Erfassungszonen auf. Wenn sich nun eine Wärmequelle aus einer dieser Zonen in eine andere bewegt, erkennt der Sensor Bewegung.

Das bedeutet: Die Qualität der Bewegungserkennung hängt maßgeblich von der Qualität der Sensorlinse und der Anzahl der Erfassungszonen ab. Dass der Sensor temperaturabhängig arbeitet, macht ihn vor allem dort anfällig für Fehler, wo sich keine deutlichen Temperaturunterschiede messen lassen – so etwa bei Menschen in geschlossenen Fahrzeugen oder in Kühlhallen, in denen das Personal gut isolierende Kleidung trägt. Schwierigkeiten hat der PIR-Sensor auch, wenn er im Bereich von Klima- oder Lüftungsauslässen platziert wird. Denn selbst bewegte Luft kann, sofern sie unterschiedliche Temperaturniveaus hat, eine Erfassung auslösen.

Hochfrequenz-Sensoren

Der HF-Sensor sendet permanent ein hochfrequentes Signal mit niedriger Leistung aus und wertet das Echo dieses Signals aus. Er tastet also ständig seine Umgebung ab. Objekte im Erfassungsbereich verändern …

Autor: Sebastian Glunz 

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