Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Schätzwerte und virtuelle Messstellen

Ziel eines Unternehmens, das eine EM-Software einsetzt, wird die Erfassung des energetischen Stands und auch die Möglichkeit eines bedarfsgerechten Berichts- und Informationswesens sein.

Zähler unterschiedlicher Art stellen dabei einen erheblichen Kostenfaktor dar, insbesondere wenn diese in einer größeren Stückzahl benötigt werden. Aus diesem Grund müssen wir davon ausgehen, dass bei der Installation von Zählern modular vorgegangen wird und nicht sämtliche Energieverbraucher schon im ersten Ausbauschritt flächendeckend gemessen werden. Die notwendigen Abschätzungen helfen dabei, eine Aussage über die Energiebilanzen des Unternehmens zu treffen.

Die ISO 50001 ermöglicht diese Vorgehensweise, indem sie „angemessene“ Mess- und Überwachungseinrichtungen fordert. Was ist unter angemessen zu verstehen? Diese Entscheidung muss der Betrieb treffen – und die Gründe dafür dokumentieren. Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang Messstellen, die „virtuell“ in die EM-Software eingebunden werden können, also Zähler, die nicht real existieren, sondern sich aufgrund von Abschätzungen ergeben. Auch diese Werte sollten aber in der EM-Software auflaufen. So zeigt das System flächendeckend den energetischen Stand des Unternehmens auf.

Virtuelle Zähler

Die Abbildungen solcher Messstellen, die nicht reell existieren, sondern nur „virtuell“ gebildet werden, können als „virtuelle Zähler“ bezeichnet werden. Wie beschrieben, sollten diese in das Software-System integriert werden, um ein vollständig …

Autoren: Matthias Lisson, Prof. Dr. Stephan Ruhl, Jörg Fehling 

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