Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
23.06.2016

Relevanz von EnMS – Ausgleichsregelung und Nachweisführung

© suphakit73 /​ Thinkstock

Grundlagen der Besonderen Ausgleichsregelung

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz und garantiert den Betreibern dieser Anlagen einen festen Vergütungsbetrag. Der erzeugte Strom wird an der Börse verkauft, die erzielten Einnahmen sind allerdings geringer als die an die Anlagenbetreiber zu entrichtenden Vergütungsbeträge. Dadurch entstehen Mehrausgaben, die nicht über die Vermarktung an der Börse gedeckt werden können und folglich in Form einer EEG-Umlage auf die Stromendverbraucher verteilt werden.Merkblatt für Unternehmen des produzierenden Gewerbes zu den gesetzlichen Regelungen nach §§ 40 ff. Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 einschließlich der Regelungen zur Zertifizierung des Energieverbrauchs und der Energieverbrauchsminderungspotenziale des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vom 07.05.2013

Die Höhe der bundeseinheitlichen EEG-Umlage wird von den vier Übertragungsnetzbetreibern (TenneT TSO GmbH, 50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, TransnetBW GmbH) jeweils Mitte Oktober unter Zugrundelegung der voraussichtlichen gesamten Mehrkosten für das Folgejahr ermittelt und bekannt gegeben. Die EEG-Umlage wird in Abhängigkeit von der Strombezugsmenge über die EVU an die Letztverbraucher weitergereicht, sodass die entsprechenden Beträge in die jeweiligen Stromrechnungen einfließen. Die Höhe der EEG-Umlage ist hierbei in den letzten Jahren stetig gestiegen (siehe Abb. …

Autor: Irmgard Kunzmann Christian Pacher

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