08.11.2017

Relevante Variablen ermitteln und quantifizieren

Dieser Beitrag beschreibt, wie relevante von nicht relevanten Einflüssen auf den Energieverbrauch unterschieden werden können. Dabei ist eine tiefer gehende Datenanalyse oft unverzichtbar.

Abb. 1: An welchen Stellschrauben kann eine Organisation drehen, um ihren Energieverbrauch zu beeinflussen? Die Identifikation relevanter Variablen gibt Antworten.

Relevante Variablen sind Faktoren, die den wesentlichen Energieeinsatz bestimmen und sich regelmäßig verändern. Nach DIN ISO 50006 sollten für jede EnPI-Grenze relevante Variablen ermittelt und quantifiziert werden. Um das zu tun, muss zunächst bestimmt werden, ob ein Einflussfaktor

  • relevant,
  • eher unrelevant oder
  • überhaupt nicht relevant

ist. Das setzt meistens eingehende Datenanalysen und damit eine ausreichende Datenbasis voraus – beim Energieverbrauch, bei den zu verwendenden Bezugsgrößen und bei anderen Variablen. Im Folgenden zeigen wir anhand eines Beispiels, wie eine solche Analyse aussehen könnte.

Schritt 1: logische Schlussfolgerungen

Viele Betriebe der pharmazeutischen Industrie fertigen relativ kleine Mengen. Labore greifen dazu meist auf Rührer, Trockner, Messgeräte usw. zurück. Demgegenüber steht der Energieverbrauch, den die Klimatisierung der Laborflächen (also für die Einstellung der Raumklimaparameter der Arbeitsumgebung) benötigt. Dieser übersteigt den Energieverbrauch für das eigentliche Produktionsequipment meist bei Weitem.

Schlussfolgerung

Diese Überlegungen lassen die Vermutung zu, dass die Produktion …

Autor: WEKA Redaktion

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