29.07.2016

Rechtlicher Rahmen: ein Überblick

Im Kontext von Messungen und Messkonzepten spielen diverse Standards eine Rolle. Der Normenfamilie der ISO 50000 und der DIN EN 16247-1 kommt eine große Bedeutung zu, da beide Standards Organisationen zur Einführung von Messsystemen führen.

Die ISO 50001 kann als Orientierung für den gewissenhaften Umgang mit Energie verstanden werden. Die DIN EN 16247-1 und die ISO 50002 legen eine feste Struktur für Energieaudits fest. Wichtig für Messungen ist insbesondere die ISO 50015. Sie gibt uns einen Leitfaden für die Einführung systematischer Mess- und Verifizierungskonzepte an die Hand. Damit deckt sie ein weites Themenfeld ab – von ihren rechtlichen Anforderungen über ihre technischen Komponenten, Erfassungen und Schnittstellen, bis hin zu ihrer Umsetzung in konkreten Installationen.

Die ISO 50015 ist bislang nur auf Englisch und Französisch erhältlich. Allerdings werden aktuell (Stand: Mai 2016) in Frankreich normativ Detaillierungen zu Messmethoden und Messtechnik entwickelt und an die ISO-Organisation übergeben.

Auch der vom Bundestag im Juni 2016 verabschiedete Gesetzesentwurf zur Digitalisierung der Energiewende ist wichtig. Fokus ist hier der Einbau „intelligenter Messsysteme“, sogenannter „Smart Meter“, die bis 2035 in mehreren Stufen in hiesigen Betrieben und Heimen installiert werden sollen.

Weiterführende Informationen

Energieaudit nach DIN EN 16247

→ Normenfamilie ISO 50000

→ Messung und Verifizierung nach ISO 50015: Prozessbeschreibung

→ Die Digitalisierung der Energiewende

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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