16.12.2016

Prozessmodellierung im Rahmen eines Energieaudits

Energiemanagement

Im Rahmen eines Energieaudits ist es ein wesentliches Ziel, wirtschaftliche und umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln, um die Energieeffizienz bzw. die energiebezogene Leistung zu verbessern. Mittlerweile wurden Normen entwickelt, die die grundsätzliche Struktur eines Energieaudits regeln und somit zum Erfolg eines Audits beitragen.

Diese Regelungen erklären vor allem, wie das Audit durchzuführen ist – weniger, wie man zu geeigneten Maßnahmen kommt. Ein wesentlicher Ansatz dafür kann die Einbeziehung einer Prozessmodellierung sein.

Darunter versteht man eine vereinfachte Abbildung der Wirklichkeit, sodass eine Vorhersage von Prozessergebnissen unter Berücksichtigung der wesentlichen Prozesseingangs- und Ausgangsgrößen möglich wird.

Dieser Beitrag zeigt, wie eine Prozessmodellierung bei einem Energieaudit helfen kann, und erläutert im Folgenden die einzelnen Schritte bei der Erstellung einer Prozessmodellierung: Analyse, Datenauswertung und die eigentliche Modellierung. Außerdem gibt er Beispiele für mögliche Einsatzzwecke einer solchen Modellierung.

Warum Prozessmodellierung im Rahmen eines Energieaudits?

Eine Antwort bietet ein Blick auf die Klassifizierung möglicher Maßnahmen, die als Ergebnis eines Energieaudits vorgeschlagen werden können:

  1. einfache organisatorische Maßnahmen

  2. Reparatur und Instandsetzung

  3. Stand der Technik herstellen

  4. Innovation und Prozessänderung

Die Maßnahmen unterscheiden sich hinsichtlich des Ermittlungs- und Bewertungsaufwands, der Komplexität der Umsetzungsplanung …

Autor: Bernd Maur

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