08.11.2017

Praxisbeispiel: Laborgebäude

 

Eckdaten Beispielunternehmen

Ein Unternehmen betreibt große Laborgebäude zur Forschung und Entwicklung von Produkten. Für die Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Laborbetriebs ist ein 10-facher Luftwechsel vorgeschrieben, d.h. dass das Raumluftvolumen pro Stunde zehnmal mit frischer Luft ausgewechselt werden muss. Hierzu wird je eine Zu- und Abluftanlage mit einem Nennvolumenstrom von je 35.000 m3/h betrieben. Aufgrund der Lagerung flüchtiger Stoffe in eigens dafür vorgesehenen Schränken muss die Abluftanlage mit 8.000 jährlichen Vollaststunden betrieben werden.

Statische Faktoren

Ein statischer Faktor wäre hier bspw. der stündliche Luftwechsel bzw. der dazu notwendige Zuluft-/Abluftvolumenstrom. Da diese technischen Anforderungen in der Tätigkeit im Labor und den in diesem Zusammenhang stehenden Arbeitsstättenanforderungen begründet liegen, könnten sich diese bei strategischen Veränderungen des Unternehmens anpassen lassen. Zum Beispiel könnte sich nach einer erneuten Gefährdungsbeurteilung herausstellen, dass unter den veränderten Randbedingungen nur noch ein 8-facher Luftwechsel notwendig ist.

Relevante Variablen

In diesem Beispiel lassen sich relevante Variablen nur schwer ausmachen. Natürlich haben die Tätigkeiten im Labor, die durchaus unterschiedlich sein können, einen Einfluss auf den Energieverbrauch. Die Frage, die an dieser Stelle zu beantworten ist: Wie lässt sich die Variabilität des Betriebs von Laborequipment im Verhältnis zum ganzjährigen Betrieb von Lüftungsanlagen einordnen? …

Autor: WEKA Redaktion

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