08.11.2017

Praxisbeispiel: Härterei

 

Eckdaten Beispielunternehmen

Ein Unternehmen betreibt Öfen, um Metallteile in einem physikalischen Verfahren zu härten. Der Energieverbrauch der Öfen ist – durch Qualitätsanforderungen, Rezepturen und durch die Physik des Prozesses – weitestgehend vorgegeben. Eine direkte Einflussmöglichkeit auf die Energieeffizienz dieser Hauptprozesse (Kerntätigkeiten) sieht das Unternehmen nicht, sehr wohl aber auf die Prozesse in der Peripherie:

  • Beleuchtung
  • Drucklufterzeugung
  • Kühlung der Öfen
  • Beheizung der Gebäude
  • Reinigungsprozesse

Statische Faktoren

Statische Faktoren sind wenig variabel und beeinflussen den Energieverbrauch des betrachteten Systems immer auf die gleiche Art und Weise. In Bezug auf unser Praxisbeispiel sind hier einige statische Faktoren aufgeführt.

Beleuchtung

Ein statischer Faktor, von dem der Energieverbrauch des Unternehmens abhängt, findet sich beispielsweise in der Beleuchtung. Es ist zu erwarten, dass sich der Energieverbrauch der Beleuchtung – ohne technische oder organisatorische Maßnahmen und unter Berücksichtigung der notwendigen Beleuchtungsstärke nach geltender Arbeitsstättenverordnung – kaum ändern wird. Ihn beeinflussen weder Produktionsauslastung noch Witterungsverhältnisse.

Produktportfolio (strategisch)

Wichtig, je nach Produkt, ist für den Energieverbrauch natürlich das jeweilige Produkt-Rezept. Eine Umstellung des Produktportfolios hin zu energieeffizienteren Produkten könnte den Energieverbrauch der Organisation deutlich reduzieren. Der Energieverbrauch …

Autor: WEKA Redaktion

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