08.11.2017

Normenentwurf ISO 50001 2017: High Level Structure

Energiemanagement

Seit knapp einem Jahrzehnt arbeitet die „International Organisation for Standardisation“, kurz ISO, an einer neuen Struktur, die in der Zukunft für alle Managementsysteme verbindlich sein soll. Im Jahr 2012 haben die Fachleute die grundlegende HLS-Struktur verabschiedet, nach der auch die neue ISO 50001 aufgebaut sein wird. Das verbessere die Integration in verschiedene Managementsysteme, so die Argumentation. Tatsächlich? Dieser Beitrag beleuchtet die Hintergründe der HLS und bewertet ihre Tauglichkeit für die Praxis. Im weiteren Text wird wegen einer besseren Lesbarkeit von der neuen Norm ISO 50001 gesprochen, es ist jederzeit zu bedenken, dass es sich noch um einen Normentwurf handelt!

Die Arbeitsanweisung, in der die neue Struktur niedergelegt ist, lautet:

„ISO/IEC Directives, Part 1 – Consolidated ISO Supplement – Procedures specific to ISO, Directives ISO/IEC, Partie 1 – Supplément ISO consolidé – Procédures spécifiques à l’ISO, Eighth edition, 2017, [Based on the thirteenth edition (2017) of the ISO/IEC Directives, Part 1]“

Sie liegt mittlerweile in der achten Fassung vor und beschreibt die prozessualen Anforderungen bei der Erstellung einer neuen Norm sowie die strukturellen Ausprägungen, die managementsystembezogene Normen in Zukunft haben sollen. Dieses Dokument können Sie auf der ISO-Homepage herunterladen. Die High Level Structure finden Sie im Annex SL.

Prinzipien der High Level Structure

Grundsätzlich orientiert sie sich an folgenden Prinzipien:

Marktrelevanz:

Autor: Bernd Maur

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