Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Modelle für Energieprognosen

In diesem Beitrag zeigen wir verschiedene Methoden für Energieprognosen auf. Gängige Energieprognosen, beispielsweise für den Energieverbrauch von Regionen oder Ländern, sind Trend-Extrapolationen und ökonometrische Methoden.

Auch wenn bei ökonometrischen Methoden wie der Strukturprognose und der Szenarioprognose viele Möglichkeiten bestehen, unterschiedliche Einflussfaktoren miteinzubeziehen, ist damit nicht immer eine höhere Genauigkeit gewährleistet. Denn diese Prognosen fußen auf Annahmen und Randbedingungen, die in der betrieblichen Praxis nicht zu jedem Zählerwert zur Verfügung stehen werden.

Die rein mathematische Prognose, die nur auf den Prozessdaten basiert und zusätzliche Einflussgrößen ignoriert, erscheint daher für den Einsatz in einer EM-Software geeigneter.

Kritik an dieser Vorgehensweise ist auf der einen Seite berechtigt: Selbstverständlich verhalten sich Anlagen und Zähler in der Zukunft nicht immer gleich oder legen ein ähnliches Verbrauchsverhalten an den Tag. Das widerspräche sogar dem Ziel des Energiemanagementsystems: der Energieeffizienz. Dennoch bietet es sich an, dies zunächst vorauszusetzen, um anschließend mit einem Korrekturfaktor für die erwartete Kostenreduktion die Prognose zu berichtigen.

Trend-Extrapolationen

Die sogenannte Trend-Extrapolation ist ein mathematisches Prognosemodell und wird grundsätzlich abhängig von den zu erwarteten Verläufen unterschieden in

  • lineare,

  • exponenzielle und

  • logarithmische Prognosen.

Basis der Prognose ist somit …

Autoren: Matthias Lisson, Prof. Dr. Stephan Ruhl, Jörg Fehling 

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