29.07.2016

Messung eines Heizungsnetzes

Überblick

Dieser Beitrag beschreibt die Messung eines Heizungsnetzes mit dem Ultraschall-Durchflussmesssystem PT878: Worauf muss geachtet werden, welche Daten werden benötigt und wie wird das Gerät angebracht? Diese Fragen werden wir im Folgenden beantworten.

Rohrnennweite beachten

Um mit dem PT878 Wärmemengenmessungen durchzuführen, waren einige Voreinstellungen nötig. Je nach Nennweite des zu messenden Rohrs wurden zwei unterschiedliche Messköpfe verwendet. Bis zur Nennweite DN 50 wurde der Messkopf 24 eingesetzt, bei größeren Nennweiten bis DN 300 der Messkopf CAS 402. Diese Unterscheidung war notwendig, da die Messköpfe mit unterschiedlichen Frequenzen messen. Bei kleineren Rohrdurchmessern kommen höhere Frequenzen zum Einsatz. Das anzumessende Rohr war von Rost und groben Verunreinigungen zu befreien. Schleifpapier und Drahtbürsten haben sich dabei bewährt.

Einstellungen im Messkopfmenü

Nach dem Einschalten des PT878 musste zuerst das Messkopfmenü aufgerufen werden. In diesem wird eingestellt, welches Medium bei welcher Temperatur gemessen wird. Ebenfalls musste die Temperatur der Vorlaufstrecke bestimmt werden. Als Vorlaufstrecke ist der mechanische Teil der Messköpfe zu verstehen, der direkten Kontakt mit der Rohroberfläche hat. Nach Angaben von GE-Sensing hat sich hier der Mittelwert aus Rohroberflächen- und Umgebungstemperatur bewährt. Im nächsten Schritt wurde mit einem Maßband der Rohrumfang in Millimetern gemessen und dieser Wert dem PT878 per Tastatur übermittelt. …

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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